< „Jugendverbandsarbeit ist ein wichtiger Teil der Kirche im Erzbistum Paderborn“
15.02.2016

Präventions-Ordner an die Gemeinden verschickt

Erzbistum Paderborn setzt Initiative fort - Im Jahr 2014 weitere 6.610 Personen geschult


Miriam Merschbrock, Anna Meermeyer-Decking, Generalvikar Alfons Hardt, Sebastian Koppers und Matthias Kornowski schickten Aschermittwoch die Ordnern „Prävention im Erzbistum Paderborn“ auf die Reise.

Paderborn. Über 1.000 Ordner mit einem Vorwort von Generalvikar Alfons Hardt sind dieser Tage an die Gemeinden, Verbände und Einrichtungen des Erzbistums Paderborn verschickt worden, die umfassende Informationen und Materialien über Maßnahmen, Schulungen und Vorgehensweisen zum Thema „Prävention im Erzbistum Paderborn“ enthalten. Das „Referat für Präventionsfragen“ im Diözesanverband Paderborn des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Koordinierungsstelle „Prävention im Erzbistum Paderborn“ haben gemeinsam an dem Ordner gearbeitet.

Wie sehr dem Erzbistum Paderborn die Prävention vor sexueller Gewalt am Herzen liegt, zeigen auch die aktuellen Zahlen der Schulungen und Fortbildungen. Im Bereich der Kitas, Caritas, Bildungsstätten und im großen Bereich der Gemeindepastoral - diese Schulungen sind weitestgehend durch die Katholischen Bildungsstätten (KBS) organisiert - wurden bis November letzten Jahres 8.929 Personen geschult und für die Thematik sensibilisiert. Hierzu kommen aus dem Bereich der katholischen Jugendverbände noch einmal etwa. 750 Ehrenamtliche, die dort die Basisschulung erhalten haben.

Das Personal an den Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn und in den Dekanaten war bereits 2014 weitestgehend geschult worden. 6.610 Personen waren es in den Jahren bis zum 31. Dezember 2014. In dieser stolzen Zahl steckt aber auch die Präventionsarbeit der katholischen Jugendarbeit, die das Thema Prävention schon seit 2010 auf der Tagesordnung hat.

„Um die Anliegen der Präventionsordnung nachhaltig zu verankern, bedarf es entsprechender Schulungen. Je nach Art, Dauer und Intensität im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen werden alle Personen mit entsprechender Tätigkeit differenziert geschult bzw. informiert“, so Karl-Heinz Stahl, Präventionsbeauftragter des Erzbistums Paderborn.

Die Implementierung von „institutionellen Schutzkonzepten“ in den Pastoralverbünden, Pastoralen Räumen, Kirchengemeinden sowie in Einrichtungen und Verbänden des Erzbistums Paderborn ist das Ziel der Präventionsordnung. Auch hierzu liegen dem Ordner Informationen bei.  

Die Frist für die Einführung institutioneller Schutzkonzepte ist durch das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn bis zum 31. Dezember 2018 verlängert worden.

(pdp)



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